Nach Versorgungsengpässen bei Stahlunternehmen: Woidke mahnt Deutsche Bahn

Nachdem Probleme in der Schienenlogistik zu kurzfristigen Versorgungsengpässen in Stahlwerken der Länder Saarland, Niedersachsen und Brandenburg führten, luden die drei Ministerpräsidenten die DB-Vorstandsvorsitzende zum Gespräch. Neben Evelyn Palla nahmen daran auch die Spitzen von DB InfraGO und DB Cargo teil. Gegenstand war die aktuelle Lage der Schienenlogistik und die Versorgung der Stahl-Industrie mit Rohstoffen. Dies geht aus einer Pressemitteilung der Brandenburger Staatskanzlei vom 17.06.2025 hervor [1].

Die Bahn hat umgehend Maßnahmen eingeleitet, um diese kritische Situation zu bewältigen. So wurden Lieferverkehre priorisiert und Material und Personal zu diesem Zweck kurzfristig aufgestockt. Dies wurde von den Länder-Vertretern als zielführend anerkannt.

Ministerpräsident Dietmar Woidke, Brandenburg:

„Die Stahlindustrie ist bereits in schwierigem Fahrwasser und auf eine zuverlässige Versorgung mit Rohstoffen angewiesen. Bahn-Baustellen und Herausforderungen im Güterverkehr dürfen nicht dazu führen, dass es zu Produktionskürzungen kommt. Es braucht künftig ein besseres Baustellenmanagement und verlässliche Zusagen für einen reibungslosen Transport, um die Versorgung der Industrie langfristig sicherzustellen. Es ist gut, dass nun an konkreten Lösungen gearbeitet wird.“ [1]

Ministerpräsident Olaf Lies, Niedersachsen:

„Die Stahlindustrie ist ein zentraler Pfeiler unseres Wirtschaftsstandorts und sichert zahlreiche Arbeitsplätze – auch weit über die Branche hinaus. Und belastbare Lieferketten sind für sie eine zentrale Voraussetzung für einen starken Industriestandort. Gerade jetzt – also in Zeiten, in denen unsere Industrieunternehmen nahezu täglich von immer neuen geopolitischen Herausforderungen durch gerüttelt werden – müssen Unternehmen darauf vertrauen, dass zumindest das System in Deutschland stabil bleibt. Sie müssen sich darauf verlassen können, dass Rohstoffe und Vorprodukte zuverlässig ankommen.“ [1]

BF/JM

[1] https://brandenburg.de/media_fast/365/Gemeinsam%20die%20Versorgung%20der%20systemkritischen%20Industrie%20sichern.pdf

www.brandenburgerfreiheit.de

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