Laura Strohschneider ist seit heute die ehemalige Vorsitzende der Jungen Union Brandenburg. Auf Instagram [1] gab die Juristin und Politikerin ihren Austritt aus der Jungen Union und der CDU bekannt.
„Fast zehn Jahre habe ich mich engagiert, weil ich geglaubt habe, dass wir dieses Land wieder nach vorne bringen können. Diesen Glauben habe ich verloren.“ [1]
Mit nachdenklichen Worten bekennt Stohschneider:
„Was mir am meisten zu denken gegeben hat: Ich habe angefangen, mein politisches Engagement in Gesprächen zu umschiffen. Weil ich es nicht mehr rechtfertigen konnte. Und irgendwann auch nicht mehr wollte.“
Kritik übt Strohschneider am bundespolitischen Kurs der CDU:
„die inhaltliche Ausrichtung der Bundespolitik ist nicht das, wofür wir Wahlkampf gemacht haben und wofür uns die Wähler ihre Stimme gegeben haben. Wir erleben eine Politik, die es den Fleißigen schwerer statt leichter macht. Und Akteure, die immer wieder erklären, es sei doch alles nicht so schlimm – während ich in meinem Umfeld täglich das Gegenteil erlebe.“ [1]
[1] https://www.instagram.com/p/DbaIzmSDEvN/?utm_source=ig_web_copy_link&igsh=MzRlODBiNWFlZA==
